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Uncategorized5. August 2026

Sie führen KI ein – und organisieren Terminsvertretungen über Facebook, abgerechnet per Handy-Überweisung

Wokanda.net – eine Antwort auf die Kurve, in der der Markt für Rechtsdienstleistungen steckt.

Ein Markt in der Kurve

Wie in Polen Terminsvertretungen vergeben und abgerechnet werden, ist ein perfektes Abbild der Kurve, in der unser Markt für Rechtsdienstleistungen steckt.

Das ist ein Markt von Menschen, die sich selbst (Achtung, jetzt werde ich ironisch gegenüber der eigenen Branche!) für rational und vorsichtig halten – und selbstverständlich für die klügsten der Welt -, ihre Terminsvertretungen aber über irgendwelche Facebook-Gruppen vergeben und über Chats und Sofortüberweisungen abrechnen.

Das ist ein Markt von Menschen, die damit prahlen, welche KI-Werkzeuge sie in der Kanzlei einführen, sich dann aber scheuen, sich zu registrieren – um eine garantierte Zahlung zu erhalten – und einem lizenzierten Zahlungsinstitut ihre Daten anzuvertrauen, man weiß ja nie … und die anschließend auf Facebook in rührseligen Posts darüber klagen, „dass nicht pünktlich gezahlt wird”.

Das Ende des Wissensverkaufs

Und schließlich ist das ein Markt von Expertinnen und Experten, die nicht bemerkt haben, dass sich mit dem Verkauf von Wissen und dem Zitieren von Paragraphen aus dem Gedächtnis nichts mehr verdienen lässt. KI kann das besser.

Verkauft werden künftig Fähigkeiten und Tätigkeiten. Wissen braucht es dafür weiterhin – aber nicht mehr als Schlüsselkomponente.

Angefangen hat es auf einem Gerichtsflur in Łódź

Wokanda.net ist eine Antwort auf diese Probleme – entstanden auf dem Flur des Amtsgerichts in Łódź, wo ich verzweifelt in zahllosen Facebook-Gruppen nach einer Vertretung für den nächsten Tag suchte, für einen Termin irgendwo in Pommern.

Mehr dazu, was wokanda.net ist und warum es sie gibt, sehen Sie hier.

Es geht um weit mehr als Terminsvertretungen

Tatsächlich geht es uns aber um weit mehr als den Markt der Terminsvertretungen – in Polen, in Deutschland und in anderen EU-Ländern, in denen wir wokanda.net ebenfalls einführen wollen.

Unser Ziel ist ein geschlossener, klar definierter Standard für die Beauftragung, Erbringung und Abrechnung von Rechtsdienstleistungen mit geringem Einzelwert. Derselbe Standard bei wokanda.net in Deutschland, in der Schweiz und in Polen.

Also genau jene Aufträge, von denen es am meisten gibt – und die am häufigsten keinen Anwalt finden, der sie annimmt und ausführt.

Die andere Seite der Barrikade

Von der anderen Seite der Barrikade betrachtet, sind es genau die Leistungen, die eine Bürgerin oder ein Bürger zum Schutz der eigenen Rechte am dringendsten braucht – und die zugleich ins eigene Budget passen.

Wenn es keinen Raum gibt, in dem diese beiden Perspektiven zusammenkommen – die der Anwältin oder des Anwalts und die des Menschen, der rechtliche Hilfe braucht -, verliert vor allem der Zweite. Und bleibt oft ganz ohne wirksame Hilfe.

Verständliche Kommunikation als Einladung

Warum ist das so? Über die Barrieren beim Zugang zu echter und wirksamer Rechtshilfe ließe sich lange diskutieren. Das ist ein Thema für einen eigenen Artikel.

Eines steht jedoch fest: Eine von A bis Z definierte und für beide Seiten verständliche Kommunikation ist selbst schon die Einladung, eine Geschäftsbeziehung einzugehen – und eine konkrete, präzise definierte und bepreiste Rechtsdienstleistung zu erbringen.

Wie das in der Praxis funktioniert? Überzeugen Sie sich selbst auf wokanda.net.

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